Weihwasserweihe

Zum Fest der Heiligsten Dreifaltigkeit (am ersten Sonntag nach Pfingsten) wird die Weihwasserweihe, welche der Priester früher jeden Sonntag vor der Hl. Messe vorgenommen hat, zu etwas Besonderem gemacht.

Besondere Wasserweihen sind zum Fest von Epiphanie (6. Januar) und in der Osternacht.

Wie  gut doch unsere übernatürlichen Eltern, Gott und die katholische  Kirche, für uns sorgen!

 

Nicht nur, daß wir natürliche Geschöpfe für ein übernatürliches Ziel bestimmt sind, für eine unbeschreiblich große Seligkeit ohne Ende, schon auf dieser Welt sorgt Gott für unseren Körper und unsere Seele durch Sakramentalien bzw. Sakramente.

Ist es nicht sehr klug, in erster Linie jene Mittel zu gebrauchen in diesem großen Sorgen, welche uns die Mutter Kirche darbietet? Wenn es schon eine irdische Mutter mit ihren Kindern gut meint, preist ja der Heilige Geist die Mutterliebe als  größte irdische Liebe, wie gut meint es erst mit uns die katholische  Kirche! Und wenn wir sie fragend ansehen und ihr in die seelenguten Augen blicken, so lächelt sie uns gütig und liebreich zu und zeigt auf den Weihbrunnkessel. Seien wir doch als Kinder des Lichtes auch einmal recht klug und besprengen wir uns häufig mit geweihtem Wasser, um seiner großen Segnungen und geistlichen Wohltaten in recht reichem Maße teilhaftig zu werden!

Nun lösen wir aus dem Weiheformular von heute die Wirkungen des von der Kirche gesegneten Wassers aus:

  1. Die Abwehr und  Vertreibung der unheilvollen Einflüsse des Bösen Feindes. «Es soll  fliehen und weichen vom Ort, wo du ausgegossen wirst, alle  Einflüsterung, alle Schlechtigkeit, jedwede Truglist des Teufels und  jeder unreine Geist.»

  2. Befreiung von Übelkeiten, Schwächen und krankhaften Zuständen, im besondern Gesundung des Leibes. 
    «Damit es die Wirkung der göttlichen Gnade bekomme, Krankheiten zu vertreiben».

  3. Abwendung von Sturm, Hagel, Unfruchtbarkeit in Stall und Feld und ähnlichen zeitlichen Übeln. 
    «Es lasse sich nicht nieder der Hauch bösartiger Seuchen noch verderbenschwangere Luft.»

  4. Die Empfehlung von Leib und Seele, Hab und Gut unter den beständigen, gnädigen Schutz des Heiligen Geistes.  
    «Der Heilige Geist wolle uns gegenwärtig sein und beistehen.»

  5. Nachlassung läßlicher Sünden (in Verbindung mit einem Reueakt, vgl. S.  Thomae S. theol. 3 q 87 a 3 ad 1 und S. Alphonsi Lig. Theol. mor. lib.  VI. n 92) und Nachlassung zeitlicher Sündenstrafen (in Verbindung mit  besonders großer Liebe zu Gott). 

In Biberegg stehen den Pilgern einige Flaschen zum Mitnehmen zur Verfügung.

Die Flaschen sind beschriftet, mit welchem Weihwasser sie gefüllt wurden.

Die Weihwasserweihen finden zum Fest von Epiphanie, Ostern und zum Dreifaltigkeitsfest statt.

ÜBER UNS

Die Loretokapelle von Biberegg ist eine Privatkapelle mit halböffentlichem Charakter. Für den Erhalt sowie die Restaurationen sorgt die Trägerstiftung von Reding-Biberegg.

Der Ehrenkaplan kommt für den Unterhalt und die Nutzung auf. Die UNIO VIRGINIS LAURETANÆ stützt ihn in seiner seelsorglichen Tätigkeit

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sac. dioc. cur.

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6418 Rothenthurm

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